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10.06.2014

Die Geistesblitze der Ingenieure

Hier kommt der Ingenieur - und damit man ihn auf der Baustelle gleich erkennt, stattet die Fachgruppe der Ingenieurbüros ihre Mitglieder mit neuen Helmen und Gilets aus, die nicht nur mit einem aktuellen Prüfstempel versehen sind, sondern auch mit Logo und Slogan. "Damit entwickeln wir unseren professionellen Auftritt weiter und setzen Marketingimpulse", erklärt Obmann Christoph Aste bei der Fachgruppentagung in Velden. Auch in Zukunft soll das Image der Ingenieurbüros verstärkt werden, denn schließlich seien sie mit 41 Fachbereichen der größte technische Konzern in Kärnten. "Ziel ist es, unser Logo auf vielen Baustellen in Kärnten sichtbar zu machen", ergänzt Geschäftsführer Herwig Draxler.

Abschreckende Kosten

Aufgrund ihres Spezialwissens werden die Ingenieurbüros immer wieder um ihre sachverständige Meinung gebeten - zum Beispiel wenn es um Gewerbeverfahren, Brandschutz oder Anlagentechnik geht. Darüber referierte Rechtsanwalt Martin Attlmayer, der gleich zu Beginn seines Vortrags klarstellte: "Kommen Sie nicht zu mir, wenn Sie sich strafrechtlich verteidigen lassen wollen." Er sei der richtige, wenn es um den Sachverständigen in Verwaltungsverfahren gehe und wies auf die steigenden Kosten hin: "Die Sachverständigenkosten schrecken mittlerweile viele Antragsteller ab. Hier müsste der Bund ein vernünftiges Kostenersatzrecht schaffen, damit nicht zwingend der Antragstellter, der oft ein Unternehmer ist, belastet wird", sagt Attlmayr.

Alternative zum Bürokratieaufbau
Die Ingenieurbüros seien aufgrund ihrer Qualifikation großartige Sachverständige und können auch nicht gerichtlich beeidet in einem Verwaltungsverfahren tätig sein. Das bestätigt Aste: "Aber die Verfahren werden immer länger und teurer." Die Ingenieurbüros seien eine Alternative zum Bürokratieaufbau und könnten für viele Behörden Gutachten günstiger abwickeln. Das wäre im Sinne der Wirtschaft. Denn mehr denn je, müssen sich die Betriebe im internationalen Wettbewerb behaupten und eine führende Position einnehmen.

"Wir müssen voraus gehen und voraus denken", sagt Aste. Deshalb gehöre Information und Innovation bei den Ingenieurbüros zum Alltag. Das zeigte sich auch beim anschließenden plannING Day im Casineum Velden. Dort erfuhren die Unternehmer zwei Tage lang alles über die Vielfältigkeit der Innovation und lernten anders denken.

Download Präsentation Attlmayr (PDF)

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Ingenieurbüros
Ing. Mag. Herwig Draxler
T 05 90 90 4-770
E herwig.draxler(kwfat)wkk.or(kwfdot)at

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