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21.10.2014

Mit Leidenschaft zu mehr Umsatz

"Nur wir Unternehmer bringen Kärnten vom Pannenstreifen auf die Überholspur", rief WKK-Präsident Jürgen Mandl den rund 1.000 Unternehmern im rammelvollen Congress Center Villach beim ersten Unternehmertag der Wirtschaftskammer zu. Mandl sah die hohe Teilnehmerzahl als "starkes Lebenszeichen der Kärntner Wirtschaft" und wiederholte sein Credo beinahe Mantra-artig: "Unternehmer sein muss wieder Freude machen." Deshalb müsse durch den Bürokratie-Dschungel eine Autobahn gebaut werden, damit Unternehmer durchfahren können. Unterstützung bekommt er dabei von Landesrat Christian Benger, der sich gegen die Verhinderungspolitik stemmt.

Expertenstatus heben
Einiges gestemmt wurde bereits am Nachmittag bei den Veranstaltungen der einzelnen Branchen. Die Sparte Information & Consultiung hat Bestsellerautor Daniel Wagner nach Villach geholt, der den rund 200 Spartenteilnehmern aufzeigte, wie man zum Besten der Branche wird. Ein Tipp gleich zu Beginn: "Schreiben Sie ein Buch als Referenz." So könne man seinen Expertenstatus heben und das wiederum führe zu nachhaltigen Geschäften, meint Wagner, der Beratungsgeschäfte auf der ganzen Welt tätigt und dabei einen satten Tagessatz von rund 6.000 Euro kassiert.

Marke stärken
Laut Wagner brauche es drei Schritte zum Experten: So solle man seine persönliche Marke stärken. Er sagt: "Ich bin überzeugt, dass Persönlichkeit mehr verkauft als das Produkt." Als zweiten Schritt benötigen Unternehmer eine strategische Produktpalette - soll heißen: Zum Beispiel können Firmenchefs Reports oder erste Kapitel ihres Buchs zum Download anbieten. "Das bringt Folgegeschäft", ist Wagner überzeugt und meint: "Man heiratet schließlich nicht beim ersten Date - genauso ist es bei der Geschäftsanbahnung." Schritt drei ist es, loyale Fans bzw. Kunden zu bekommen. Dabei ist vor allem Leidenschaft für das, was man tut, wichtig.

Platz reservieren
Ein nicht wegzudenkendes Hilfsmittel ist dabei das Internet. Wagner sagt: "Je größer die Reichweite, desto größer der Profit." Demnach solle man alle bekannten Netzwerke wie Youtube, Facebook, Xing, LinkedIn und seine eigene Website dazu nutzen. "Ihre Kunden müssen wissen, was in der Firma abgeht", sagt Wagner und ist überzeugt: "Das Internet ist wie eine riesige Graffitiwand - reservieren Sie sich darauf Ihren Platz." Wichtig: Die Netzwerke müssen zusammenspielen. Und der erste Eindruck zählt: Die Website oder das Social-Media-Profil müssen für Kunden ansprechend gestaltet sein.

Mehr zum Unternehmertag gibt es hier.

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