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30.06.2015

Lebensqualität im Fokus

Ein Vorteil für jeden Einzelnen, die Gesellschaft und das Unternehmen - was theoretisch ganz einfach klingt, ist im Wirtschaftsleben manchmal recht schwierig. Wie das Win-Win-Prinzip trotz schwierigen Rahmenbedingungen umgesetzt werden kann, erfuhren die Ingenieurbüros beim heurigen plannING Day in Velden. Prominente Vortragende aus der Wirtschaft gaben Einblick in verschiedenste Projekte. Autor Walter Zimmermann erklärte, wie durch weniger Aufwand mehr erreicht und damit die Effizienz im Unternehmen erhöht werden kann. Einen anderen Weg schlug der ehemalige Benzinbruder Roland Düringer ein. Er ist aus der Konsumgesellschaft ausgestiegen und berichtete über seine Erfahrungen.

Zukunft neu entdecken
Die Entwicklung von Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität nahm der international renommierte Zukunftswissenschaftler Horst W. Opaschowski genauer unter die Lupe. Für ihn ist klar: Arbeit, Leistung und Technik bleiben die Antriebskräfte für den sozialen und technischen Fortschritt. "In diesen Zeiten des schnellen Wandels zwischen Globalisierung und Digitalisierung agieren Ingenieure wie Pioniere für Lebensqualität und ein besseres Leben", sagt Opaschowski. Dabei entdecken die Ingenieurbüros die Zukunft neu und würden Zukunftsvisionen nicht länger nur mit Produktvisionen verwechseln. Statt "Made in Austria" heißt es für eher "Created in Austria", ist Opa- schowski überzeugt. "Ingenieuren muss bewusst sein, dass technologische Innovationen nur dann eine Zukunft haben, wenn sie helfen, die Lebensqualität zu verbessern." Dabei ist Nachhaltigkeit zu einem Schlüsselwort in der Wirtschaft und im modernen Leben geworden. Immer besser und immer mehr sei vorbei.

Nachhaltiger Wohlstand

Die Menschen verabschieden sich vom Wachstum um jeden Preis. "Wahrer Wohlstand ist nachhaltiger Wohlstand und schließt das Wohlergehen der Märkte ebenso ein wie das Wohlergehen der Menschen", sagt Opaschowski. Ökonomisches und Soziales schließen sich nicht mehr gegenseitig aus, sondern profitieren vielmehr voneinander. Das könne gerade den Ingenieurbüros neue Chancen eröffnen, vor allem wenn sie im Win-Win-Prinzip denken.

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