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11.03.2016

Förderaktion "Thermische Sanierung 2016"

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses vergeben. Das Gebäude muss älter als 20 Jahre (Datum der Baubewilligung vor dem 1. Jänner 1996) sein und die Antragstellung muss vor Projektbeginn, also vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung und Umsetzung der Maßnahmen erfolgen. Anträge können so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind. Nachdem im letzten Jahr die Mittel bereits Anfang August ausgeschöpft waren, ist eine frühzeitige Einreichung des Projektes empfehlenswert.

Aufgrund dieser budgetären Restriktion gibt es bei den Förderungen im privaten Wohnbau einige Änderungen zum Vorjahr:

  • NEU: Mustersanierung im Bereich "Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus" (EFH) mit höherer Förderung
  • Im mehrgeschoßigen Wohnbau (MGW) nur "Umfassende Sanierungen klimaaktiv Standard"
  • Neuer HWB-Grenzwert bei "Umfassender Sanierung guter Standard" (lt. OIB 2015): 69 kWh/m²
  • Einführung "Teilsanierung 50 Prozent" im EFH; keine Einzelbaumaßnahmen und keine Teilsanierung 20 bzw. 30 Prozent
  • Förderung für Heizungsumstellung nur bei Mustersanierung
  • höherer Zuschlag für Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen; kein Zuschlag für Energieausweis und Holzfenster
  • Anpassung der Förderungspauschalen


Die Förderung für gewerblich genutzte Gebäude bleibt im Großen und Ganzen unverändert, lediglich bei den Zuschlagsmöglichkeiten gibt es Anpassungen, damit ein Gleichklang mit dem privaten Bereich hergestellt wird. Weiters ist - je nach Umsetzungsstand im jeweiligen Bundesland - betreffend "Anforderungen an den Heizwärmebedarf" die Fassung 2011 oder 2015 der OIB-Richtlinie 6 anzuwenden.

Die Informationsblätter sowie eine Aufstellung der förderfähigen Kosten sind beiliegend bzw. online unter www.sanierung16.at.

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