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04.05.2016

Positive Signale und zuversichtliche Erwartung

Wissensbasierte Dienstleister waren im Jahr 2015 der Motor der Wirtschaft. Das geht aus der aktuellen Konjunkturerhebung für den Informations-, Kommunikations- und Consultingsektor in Österreich - durchgeführt von der KMU Forschung Austria - hervor.

Beachtliches Umsatzwachstum
Die mehr als 120.000 Dienstleister des Informations-, Kommunikations- und Consultingsektors haben 2015 ein im Branchenvergleich beachtliches Umsatzwachstum von 5,9 Prozent erwirtschaftet und tragen damit 66 Milliarden Euro zum BIP bei. Eine konstant hohe Exportquote von mehr als 14 Prozent und eine Investitionsquote von 6 Prozent runden ein bemerkenswert gutes Wirtschaftsergebnis ab.

Trend zum Outsourcing
Das Wirtschaftswachstum dieser Sektoren sei demnach insbesondere darauf zurück zu führen, dass die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche einerseits die arbeitsteilige Wirtschaft forciert, andererseits aber auch einen starken Trend zum Outsourcing auslöse. Der Trend, immer mehr Dienstleistungen nicht mehr im eigenen Haus vorzuhalten, sondern sich dafür externer Anbieter zu bedienen, befeuert natürlich die Geschäftsmodelle der wissensbasierten Kreativbranchen.

Positive Stimmung
Die Studie stellt auch dem krisengebeutelten Kärnten eine positive Umsatzentwicklung für das Jahr 2015 aus. Demnach sind die Unternehmen der Sparte Information und Consulting in Kärnten auch positiv gestimmt, was die Auftragslage zu Jahresbeginn 2016 sowie das die Erwartungen für das heurige Jahr betreffen. Der Spartenumsatz in Kärnten ist nominell um 2,4 Prozent gestiegen. Die Preise wurden im Durchschnitt um 0,2 Prozent angehoben. Real lag damit das Umsatzwachstum bei 2,2 Prozent.

Über dem Österreichschnitt
Was die Exporte betrifft, liegt die Kärntner Sparte Information und Consulting mit 14,4 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt. Im Branchenranking führen die Unternehmensberater, Buchhalter und Informationstechnologen (23,4 Prozent). Die Investitionen beliefen sich in Kärnten auf durchschnittlich 6,7 Prozent des Gesamtumsatzes und liegen somit über dem Ö̈sterreichdurchschnitt (6,0 Prozent). Genauso wie die Kosten für die Mitarbeiteraus- und -weiterbildung 2015 mit 1,2 Prozent des Umsatzes.

Die aktuelle Auftragslage (Status: 1. Quartal 2016) wird seitens der Unternehmer insgesamt mit "eher gut" beurteilt. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen die Unternehmen mit einem Umsatzplus von 7,3 Prozent. Besonders optimistisch sind die Unternehmensberater, Buchhalter und Informationstechnologen (+13,1 Prozent).

Hie geht es zu den Details für die Fachgruppe Ingenieurbüros (PDF).

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