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13.03.2019

Initiative prüfING startet

Ob Spiel- und Sportgeräte, Hotelschwimmbäder, Lifte, Maschinen oder Lüftungen: Alles muss regelmäßig von befugten Ingenieuren überprüft werden. Die Kompetenzen haben viele heimische Ingenieurbüros, nur müssen es die Kunden auch wissen. Deshalb haben die Ingenieurbüros unter dem Titel "prüfING" eine Marke und Plattform geschaffen, die das ermöglicht. "Es ist ein großartiges Projekt, das Aufträge für heimische Ingenieure bringt und Kostenersparnisse für die Unternehmen", lobt WKO Präsident Jürgen Mandl die Initiative. Für Mandl ein wichtiger Schritt bei der Reduktion von Bürokratieaufwand und Vereinfachung von Abläufen.

Bis jetzt sind 90 Ingenieurbüros der Initiative beigetreten. Mehr als 40 haben beim Themenfindungsprozess mitgewirkt. "Die Mitarbeit war großartig, die Themen und die Prüffelder wurden erarbeitet, was jetzt noch in den kommenden Tagen weiter vertieft wird", erklärt Fachgruppenobmann Christoph Aste. Denn die Aufgabengebiete sind sehr vielfältig.

Experten mit nachgewiesener Erfahrung
Das Resultat in Form einer Internetplattform, in welcher Unternehmen und öffentliche Auftraggeber einfach die benötigten Prüfexperten finden, ist ab Juni online. Die Initiative bürgt von Beginn an für Qualität: Die Ingenieurbüros müssen in den Bereichen, die sie angeben, Experten mit nachgewiesener Erfahrung sein. "Uns ist wichtig, dass es Spezialisten gibt, die die nachgefragte Leistung sofort anbieten können, nicht erst wenn sie sich eingelesen haben", erklärt Fachgruppengeschäftsführer Herwig Draxler. Und die Breite schaffe man durch das Netzwerk.

Die Initiative prüfING gibt es bis jetzt nur in Kärnten. "Wir sind uns sicher, dass es in den anderen Bundesländern bald Nachahmer gibt", ist Fachgruppenobmann Aste überzeugt.

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