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03.09.2020

Investitionsprämie

 

Investitionsprämie für ökologische Investitionen in Betrieben: Anträge bis 28.2.2021 einreichen!

 

 

 

Mit der Investitionsprämie kommt ein weiterer Mosaikstein zu den Maßnahmen hinzu, mit denen die Regierung die in der aktuellen Situation so wichtigen Impulse für die Wirtschaft mit Fortschritten beim Umwelt- und Klimaschutz verbinden möchte. Das Wichtigste in Kürze:

 

  • Seit 01.09.2020 und noch bis 28.02.2021 können österreichische Unternehmen den Investitionszuschuss für Neuinvestitionen beantragen.

  • Die Höhe von 14 % der aktivierten Anschaffungskosten gilt für Investitionen in den Bereichen Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit (gemäß Richtlinien zum Investitionsprämiengesetz[1]).

  • Der Beginn der Investition, dh. erste Maßnahmen wie Bestellung oder Kaufvertragsabschluss, muss im Zeitraum 01.08.2020 bis 28.02.2021 liegen. Für Inbetriebnahme und Bezahlung ist bis 28.02.2022 Zeit, bei Investitionen über 20 Mio. Euro bis 28.02.2024.

  • Die Investitionsprämie kann zusätzlich zu bestehenden Förderungen der Umweltförderung im Inland, des Klima- und Energiefonds sowie des klimaaktiv:mobil Programmes in Anspruch genommen werden. Durch die Kombination kann sich ein Zuschussbetrag von insgesamt bis zu 50 % der Investitionskosten ergeben.

  • Der Zuschuss ist nicht steuerpflichtig, auch eine Kürzung der abzugsfähigen Aufwendungen (=Abschreibungen) in den betreffenden Geschäftsjahren um die Fördersumme findet laut Informationen der aws nicht statt. (Zudem wurde im Zuge der Covid19-Maßnahmen die Möglichkeit zur degressiven Abschreibung beschlossen, die Steuervorteile in den ersten Jahren nach der Maßnahmenumsetzung bringt.)

  • Die detaillierten Förderungsbestimmungen sind unter www.aws.at/corona-hilfen-des-bundes/aws-investitionspraemie erklärt.

 

 

 

Einen Überblick zu den weiteren einschlägigen Fördermöglichkeiten für die Bereiche PV & Speicherlösungen, E-Mobilität und nachhaltige Kühlung für Unternehmen enthalten drei Broschüren des EIW.

 

In der Reihe business4climate präsentieren das Energieinstitut der Wirtschaft und der Klima- und Energiefonds, wie Unternehmen Klimaschutzmaßnahmen setzen und davon profitieren können. Technische Grundlagen und Umweltvorteile werden in aller Kürze so erklärt, dass sich nicht nur die Energie-Fachleute im Betrieb angesprochen fühlen. Praxisbeispiele beweisen: Verlässliche Technologien sind reichlich vorhanden, und das zu vertretbaren Kosten. Zur Sprache kommen auch Ideen zu innovativen Finanzierungsformen.

 

  • Die neue Ausgabe PV-Anlagen und Speicherlösungen für Unternehmen stellt unterschiedliche Wege vor, wie Betriebe sich eine PV-Anlage auf das Dach und aus ihr das meiste herausholen können.
    à PV-Anlagen und Kleinspeicher für Unternehmen

  • Das Heft Umdenken / Umlenken zu E-Mobilität zeigt, weshalb immer mehr Unternehmen auf E-Mobilität setzen: Günstigere Treibstoffkosten, weniger Wartungs- und Reparaturaufwand, erhebliche Steuerersparnis.
    à Umdenken / Umlenken zu E-Mobilität - Broschüre (pdf)

  • Die Broschüre Kühlen mit Sonnenenergie und Abwärme stellt eine Reihe von nachhaltigen Lösungen vor, wie die Kraft der Sonne oder die betriebseigene Abwärme zur Kälteerzeugung genutzt werden können. Aufgrund immer häufigerer Hitzetage, gewinnt dieses Thema bei vielen Unternehmen an Bedeutung.

    à Kühlen mit Sonnenenergie und Abwärme - Broschüre (pdf)

 

 

[1] Diese sind in den Anhängen 1 bis 3 zur Förderrichtlinie genauer beschrieben. Für andere Investitionen - sofern sie nicht in die von der Förderung ausgeschlossen Bereiche fallen - beträgt der Zuschuss 7% der förderfähigen Investitionskosten.

 

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