Stefania Paris optimiert die ARA Wiener Neustadt-Süd mittels dynamischer Simulation
Die Imagekampagne der Ingenieurbüros Vorarlberg stellt Ingenieur*innen und ihre Arbeit in den Mittelpunkt. Am Beispiel der Simulation zur ARA Wiener Neustadt-Süd zeigt Ingenieurin Stefania Paris, wie technische Planung zur betrieblichen und energetischen Optimierung von Kläranlagen beitragen kann.
ARA Wiener Neustadt-Süd - Betriebliche und energetische Optimierung mittels dynamischer Simulation
Mithilfe der dynamischen Kläranlagensimulation können Möglichkeiten zur Betriebsoptimierung und Energieeinsparung ermittelt werden. In einer Simulationsstudie wurde das betriebliche und energetische Optimierungspotential für die Großkläranlage des Abwasserverbands Wiener Neustadt-Süd untersucht. Ein dynamischer Simulationsmodell berechnete die Auswirkungen verschiedener regelungs- und verfahrenstechnischen Maßnahmen.
Für die Simulation wurde ein digitales Modell der Kläranlage entwickelt und anhand von realen Betriebsdaten kalibriert. Die Rohdaten wurden auf Fehler geprüft und für die Verwendung in der Simulationssoftware aufbereitet. Schließlich wurden verschiedene Betriebseinstellungen und verfahrenstechnische Modifikationen offline getestet, wobei die Einhaltung der Emissionswerte das primäre Ziel war.
Die Simulation zeigte, dass durch eine jahreszeitliche Anpassung des Schlammalters und die Außerbetriebnahme überschüssigen Beckenvolumens die Energiebilanz der Anlage verbessert werden kann. Diese Maßnahmen führten zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs für die Belüftung und einer erhöhten Produktion von verwertbarem Faulgas.
